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Time of Use (TOU): Definition und Bedeutung für Gewerbespeicher
Time of Use bezeichnet die Optimierung von zeitvariablen Stromtarifen durch gezielte Verschiebung des Stromverbrauchs in günstige Zeitfenster.
Was bedeutet Time of Use?
Time of Use bezeichnet die Optimierung von zeitvariablen Stromtarifen. Der Begriff ist nicht einheitlich definiert, meint aber in der Regel die Optimierung eines dynamischen Stromtarifs, der an die Day-Ahead-Preise der Strombörse gekoppelt ist und sich im Viertelstundentakt ändert. Grundsätzlich passt der Begriff aber auch zu einfacheren Tarifen wie einem Tag-Nacht-Tarif.
Wie funktioniert TOU-Optimierung?
Ziel ist es, den durchschnittlichen Strompreis zu senken. Ein Betrieb kann dafür einen Gewerbespeicher nutzen, aber auch andere flexible Lasten gezielt steuern, um Verbrauch in günstige Zeitfenster zu verschieben und Netzbezug bei hohen Preisen zu vermeiden. Die Ersparnis ergibt sich aus dem Spread, also der Differenz zwischen den günstigsten und teuersten Preisen im Tagesverlauf.
Welche Voraussetzungen braucht TOU?
Voraussetzung ist neben einem zeitvariablen Stromtarif ein Energiemanagementsystem (EMS), das über die Börsenstrompreise informiert ist. Diese werden am Vortag für den Folgetag veröffentlicht. Das EMS trifft zudem eine Prognose über den Stromverbrauch des Betriebs für die kommenden 12 bis 36 Stunden und optimiert entsprechend das Lade- und Entladeverhalten des Speichers.
Warum ist der Begriff unscharf?
Streng genommen ist jeder Anwendungsfall eines Batteriespeichers eine Form der zeitlichen Verschiebung: Eigenverbrauchsoptimierung verschiebt PV-Strom in spätere Stunden, Lastspitzenkappung verschiebt Bezug aus Hochlastzeiten in ruhigere Phasen. Ein Gewerbespeicher macht also immer Time of Use, auch wenn diese Strategien in der Praxis anders benannt werden.
Was bedeutet Time of Use?
Time of Use bezeichnet die Optimierung von zeitvariablen Stromtarifen. Der Begriff ist nicht einheitlich definiert, meint aber in der Regel die Optimierung eines dynamischen Stromtarifs, der an die Day-Ahead-Preise der Strombörse gekoppelt ist und sich im Viertelstundentakt ändert. Grundsätzlich passt der Begriff aber auch zu einfacheren Tarifen wie einem Tag-Nacht-Tarif.
Wie funktioniert TOU-Optimierung?
Ziel ist es, den durchschnittlichen Strompreis zu senken. Ein Betrieb kann dafür einen Gewerbespeicher nutzen, aber auch andere flexible Lasten gezielt steuern, um Verbrauch in günstige Zeitfenster zu verschieben und Netzbezug bei hohen Preisen zu vermeiden. Die Ersparnis ergibt sich aus dem Spread, also der Differenz zwischen den günstigsten und teuersten Preisen im Tagesverlauf.
Welche Voraussetzungen braucht TOU?
Voraussetzung ist neben einem zeitvariablen Stromtarif ein Energiemanagementsystem (EMS), das über die Börsenstrompreise informiert ist. Diese werden am Vortag für den Folgetag veröffentlicht. Das EMS trifft zudem eine Prognose über den Stromverbrauch des Betriebs für die kommenden 12 bis 36 Stunden und optimiert entsprechend das Lade- und Entladeverhalten des Speichers.
Warum ist der Begriff unscharf?
Streng genommen ist jeder Anwendungsfall eines Batteriespeichers eine Form der zeitlichen Verschiebung: Eigenverbrauchsoptimierung verschiebt PV-Strom in spätere Stunden, Lastspitzenkappung verschiebt Bezug aus Hochlastzeiten in ruhigere Phasen. Ein Gewerbespeicher macht also immer Time of Use, auch wenn diese Strategien in der Praxis anders benannt werden.


