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Front of the Meter (FTM): Definition und Bedeutung für Gewerbespeicher
Front of the Meter bezeichnet alle Anlagen und Prozesse auf der Netzseite des Netzanschlusspunkts.
Front of the Meter (FTM) bezeichnet Erzeugungsanlagen und Speicher, die auf der Netzseite des Zählers angeschlossen sind und direkt mit dem öffentlichen Stromnetz interagieren. Im Gegensatz zu Behind-the-Meter-Anlagen stehen sie nicht im direkten Zusammenhang mit dem lokalen Verbrauch eines Unternehmens.
Abgrenzung zu Behind the Meter
Der Zähler am Netzanschlusspunkt bildet die Grenze. Front-of-the-Meter-Anlagen speisen ins Netz ein oder beziehen daraus, ohne dabei den lokalen Verbrauch eines Standorts zu optimieren. Sie unterliegen damit anderen regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als BTM-Anlagen.
Bedeutung für Gewerbespeicher
Ein Front-of-the-Meter-Speicher eignet sich vor allem für marktbasierte Anwendungsfälle wie Arbitrage und Regelleistung. Er verhält sich so, als stünde er frei auf der grünen Wiese, und optimiert nach marktlichen oder netzdienlichen Signalen. Lokale Optimierungen wie Lastspitzenkappung oder Eigenverbrauchsoptimierung sind in dieser Konfiguration nicht möglich.
Der Vorteil einer FTM-Installation fürs Trading: Der Direktvermarkter kann den Speicher jederzeit frei steuern, ohne auf die lokale Optimierung des Betriebs Rücksicht nehmen zu müssen. Daher können auch kleinere Speicher einfacher in einen großen Pool gebündelt werden. Auch Messkonzepte und regulatorische Anforderungen sind in der Regel einfacher als bei einer BTM-Konfiguration. Einige Speicherhersteller bieten mittlerweile schlüsselfertige Lösungen an, die speziell für den FTM-Betrieb mit integrierter Direktvermarktung konzipiert sind.
Voraussetzung ist allerdings, dass am Standort ausreichend freie Netzanschlusskapazität vorhanden ist. Die physische Netzkapazität pro Standort ist begrenzt und muss auch den aktuellen und zukünftigen Bedarf des Betriebs abdecken, etwa für Ladeinfrastruktur oder steigende Produktionslasten.
Eine ausführliche Gegenüberstellung beider Varianten findet sich im Glossareintrag zu Behind the Meter.
Front of the Meter (FTM) bezeichnet Erzeugungsanlagen und Speicher, die auf der Netzseite des Zählers angeschlossen sind und direkt mit dem öffentlichen Stromnetz interagieren. Im Gegensatz zu Behind-the-Meter-Anlagen stehen sie nicht im direkten Zusammenhang mit dem lokalen Verbrauch eines Unternehmens.
Abgrenzung zu Behind the Meter
Der Zähler am Netzanschlusspunkt bildet die Grenze. Front-of-the-Meter-Anlagen speisen ins Netz ein oder beziehen daraus, ohne dabei den lokalen Verbrauch eines Standorts zu optimieren. Sie unterliegen damit anderen regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als BTM-Anlagen.
Bedeutung für Gewerbespeicher
Ein Front-of-the-Meter-Speicher eignet sich vor allem für marktbasierte Anwendungsfälle wie Arbitrage und Regelleistung. Er verhält sich so, als stünde er frei auf der grünen Wiese, und optimiert nach marktlichen oder netzdienlichen Signalen. Lokale Optimierungen wie Lastspitzenkappung oder Eigenverbrauchsoptimierung sind in dieser Konfiguration nicht möglich.
Der Vorteil einer FTM-Installation fürs Trading: Der Direktvermarkter kann den Speicher jederzeit frei steuern, ohne auf die lokale Optimierung des Betriebs Rücksicht nehmen zu müssen. Daher können auch kleinere Speicher einfacher in einen großen Pool gebündelt werden. Auch Messkonzepte und regulatorische Anforderungen sind in der Regel einfacher als bei einer BTM-Konfiguration. Einige Speicherhersteller bieten mittlerweile schlüsselfertige Lösungen an, die speziell für den FTM-Betrieb mit integrierter Direktvermarktung konzipiert sind.
Voraussetzung ist allerdings, dass am Standort ausreichend freie Netzanschlusskapazität vorhanden ist. Die physische Netzkapazität pro Standort ist begrenzt und muss auch den aktuellen und zukünftigen Bedarf des Betriebs abdecken, etwa für Ladeinfrastruktur oder steigende Produktionslasten.
Eine ausführliche Gegenüberstellung beider Varianten findet sich im Glossareintrag zu Behind the Meter.


